Bangkok, 07.08.2012 - Von elf untersuchten Urlaubszielen wurden alle im Vergleich zum Vorjahr teurer. Stärkste Teuerung bei Griechenland-Urlaub, Thailand am günstigsten.
Pauschalurlaube sind im Juli im Vergleich zum Vorjahresniveau insgesamt merklich teurer geworden. Das zeigt das monatliche Preisbarometer von holidaycheck.at.
Besonders auffallend ist die Preissteigerung in Griechenland, die mit 17,3 Prozent zu Buche schlägt. Eine Pauschalreise für zehn Tage kostete im Juli 2011 noch 1.637 Euro, heuer mussten Reisende durchschnittlich 1.920 Euro bezahlen. Trotzdem verzeichnete die Buchungsplattform eine steigende Nachfrage von 7,2 Prozent für Griechenland-Urlaube.
Auch in Tunesien waren Pauschalreisen im Juli empfindlich teurer als noch im Vorjahr. Mit einem Plus von 11,9 Prozent ist diese Mittelmeerdestination die einzige außer Griechenland, die eine zweistellige Preissteigerung verzeichnet. Für die Türkei lag die Teuerungsrate bei 3,1 Prozent, für Ägypten bei 3,4 und für Mallorca bei 7,8 Prozent im Vergleich zum Juli 2011.
Teurer geworden sind auch Urlaube auf den Kanarischen Inseln, wobei hier Gran Canaria mit einer Teuerung von 9,1 Prozent noch vor Teneriffa mit 8,1 Prozent liegt. Fuerteventura wurde um 5,8 Prozent teurer.
Relativ günstig kam man noch mit einer Fernreise davon, obwohl auch hier die Preise gestiegen sind. Die Kosten für einen Urlaub in der Dominikanischen Republik stiegen laut holidaycheck.at-Preisbarometer um 2,9 Prozent. Thailand ist von allen untersuchten Ländern mit einer Teuerung von 1,3 Prozent die Destinationen mit der geringsten Teuerung gewesen. Quelle: derStandard.at