Berlin/Phnom Penh, 20.07.2012 - In Kambodscha ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ausgebrochen; eine Erkrankung, die in dem Land in regelmäßigen Abständen auftritt.
Als Ursache konnte von der WHO u.a. das Enterovirus EV71 identifiziert werden. Da die Erkrankung hauptsächlich bei Kindern auftritt, schließen die Behörden in den betroffenen und angrenzenden Regionen vorsorglich Kindergärten und Schulen.
Anfängliche Symptome der HFMK können Benommenheit, Schwindel, Fieber, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit und Bindehautentzündungen sein, gefolgt von typischen Hautveränderungen in der Mundregion, den Händen und gegebenenfalls Füßen.
Bei Erwachsenen und älteren Kindern verläuft die Krankheit häufig unbemerkt. Prinzipiell ist die Hand-Fuß-Mundkrankheit eine harmlose Erkrankung, die keine medikamentöse Behandlung erfordert, da sie in der Regel rasch und selbstständig abheilt.
Zur Prophylaxe empfiehlt sich die strikte Einhaltung von grundlegenden Hygienemaßnahmen wie häufiges, gründliches Händewaschen, Abkochen von Trinkwasser, Durcherhitzen von Lebensmitteln und Schälen von Obst. Quelle: auswaertiges-amt.de