Berlin/Seoul, 17.07.2012 - Südkoreas Bevölkerung altert am schnellsten innerhalb der OECD-Länder. Die Gesundheitsausgaben steigen, insbesondere die Aufwendungen für Senioren. Im Pflegebereich kommen Impulse von der 2008 eingeführten Pflegeversicherung. Daneben steigt die Zahl der nach Südkorea kommenden ausländischen Gesundheitstouristen.
Deutsche Anbieter sind auf Südkoreas Gesundheitsmarkt gut positioniert. 2011 lieferten sie erstmals Arzneimittel, medizinische Geräte und Kosmetika im Wert von mehr als 1 Mrd. US$.
Die Gesundheitsausgaben in Korea (Rep.) sind in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen und erreichten 2010 insgesamt 81,3 Mrd. Won (circa 53 Mrd. Euro; 1 Euro = 1.531 Won - Jahresdurchschnitt 2010). Dennoch befinden sie sich mit etwa 6,9% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2010 (2000: 4,5%; 2005: 5,7%) noch am unteren Ende der OECD-Staaten. Der Durchschnitt für OECD-Länder lag 2009 bei 9,5% der Wirtschaftsleistung. In Deutschland waren es 11,6%. Insofern besteht noch viel Spielraum nach oben. Quelle: ixpos.de