Berlin/Beijing, 03.07.2012 - China bleibt trotz mancher Herausforderung für deutsche Betriebe einer der wichtigsten Märkte weltweit. Wie die Deutsche Auslandshandelskammer (AHK) China unter ihren Mitgliedsunternehmen ermittelte, ist das aktuell größte Problem die Rekrutierung geeigneten Personals.
Der jetzt vorgelegte "Business Confidence Survey 2012" zeigt, dass die deutschen Unternehmen im Reich der Mitte höhere Umsätze und steigende Gewinne erwarten und weitere Investitionen in China tätigen wollen. Die Bedeutung der Volksrepublik – auch als Eckpfeiler in den Asien-Strategien – nimmt der Umfrage zufolge weiter zu.
So ist China für fast jedes zweite deutsche Unternehmen einer der drei wichtigsten Märkte weltweit; in der Automobilindustrie und im Maschinenbau gaben das sogar zwei Drittel der Betriebe zu Protokoll. Als wichtigste Gründe für eine Präsenz vor Ort gelten das Verkaufspotenzial und die Nähe zu bereits in China ansässigen Kunden.
Ein einfacher Markt ist China jedoch nach wie vor nicht. Der Wettbewerb durch chinesische Unternehmen nehme deutlich zu, berichteten die Befragten, und auch der Protektionismus vor Ort wachse. Als weitere Probleme wurden in der Erhebung unter anderem Bürokratie und Korruption genannt. Die größte Herausforderung sehen die Unternehmen jedoch im Mangel an qualifizierten Mitarbeitern, in der hohen Fluktuation und steigenden Personalkosten.
Insgesamt sind ihre Erwartungen für die geschäftliche Entwicklung "leicht optimistisch". 70 Prozent der Befragten gehen davon aus, ihre Wirtschaftsziele für 2012 zum großen Teil erreichen zu können, und insbesonder große Unternehmen wollen weiter investieren.
Mehr Einzelheiten und eine Präsentation zum Download finden Sie auf der Website der AHK China.