Manila, 22.06.2012 - Auf den Philippinen ist ein Schweizer Staatsbürger wegen Drogenhandels verhaftet worden. Agenten der nationalen Drogenbehörde (PDEA) erwischten ihn laut einem Bericht des «Philippine Star» beim Verkauf von Cannabis in der Stadt Puerto Princesa auf der westlichsten Insel Palawan.
Das EDA in Bern hat die Verhaftung eines Schweizers auf den Philippinen auf Anfrage bestätigt. Die Schweizer Botschaft in Manila sei in Kontakt mit den lokalen Behörden und unterstütze die Person im Rahmen des konsularischen Schutzes. Mit den Angehörigen in der Schweiz stehe man in Verbindung.
Theoretisch lebenslängliche Haftstrafe
Beim Schweizer handelt es sich laut der PDEA um Roberto R., der sich seit sechs Monaten in Puerto Princesa aufhält. Die Verhaftungsaktion war offenbar gross angelegt und von langer Hand geplant gewesen. Der Schweizer sei schon länger unter Verdacht gestanden, Drogen zu verkaufen, hiess es.
Die Drogengesetze auf den Philippinen sind äusserst streng, werden allerdings nicht immer mit letzter Konsequenz angewendet. Theoretisch steht auf den Verkauf von Drogen, gleichgültig in welcher Menge, lebenslängliche Haft sowie eine Busse von umgerechnet 11 000 bis 220 000 Franken. Quelle: 20min.ch